02.03.2021
Freie Wähler fordern Erleichterungen für Gewerbetreibende und Marktbeschicker

In zwei Anträgen, über die der Stadtrat in seiner nächsten Sitzung am 25. März abstimmen soll, setzt sich die Fraktion der Freien Wähler für Erleichterungen zugunsten von Gewerbetreibenden und Marktbeschickern ein. So soll die Stadt Beschickern des Herbstfests und des Christkindlmarkts 2021 Standgebühren und sonstige Abgaben erlassen, sofern die Veranstaltungen überhaupt stattfinden können. Sollte dies nicht der Fall sein, soll der Verzicht auf die Gebühren auf die nächstmöglichen Veranstaltungen ausgedehnt werden. Auch den Standbetreibern, die im Herbst und Winter 2020 Stände in der Fußgängerzone aufbauen konnten, sollen die Gebühren erlassen werden. Einen Erlass der Gebühren wollen die Freien Wähler auch für die Imbissstände auf den Wochenmärkten am Theater und im Piusviertel erreichen.

Großzügige Regelungen schlägt die FW-Stadtratsfraktion für die Gewerbetreibenden in Ingolstadt vor. Erleichterungen, die fürs Jahr 2020 beschlossen wurden, sollen bis Ende des laufenden Jahres verlängert werden. Bereits bezahlte Gebühren auf Bescheide der Stadt sollen zeitnah, möglichst aber bis 30. April, zurückerstattet werden. Außerdem soll der Stadtrat der IFG vorschlagen, die Parkdauer mit der Semmeltaste in den Tiefgaragen der Innenstadt und auf den oberirdischen Parkplätzen auf 45 Minuten zu verlängern. Der INVG soll empfohlen werden, für Samstage ein vergünstigtes Shoppingticket für zwei Erwachsene und Kinder oder Familien anzubieten.

In der Begründung ihrer Anträge weisen die Freien Wähler auf die großen wirtschaftlichen Belastungen hin, die Marktbeschicker, Standbetreiber und alle Gewerbetreibenden seit Beginn der Corona-Krise zu tragen haben. Die Befreiung von Gebühren und Abgaben, großzügige Handhabung der Genehmigungen für Außengastronomie und Sondernutzungen und zusätzliche Anreize für Kunden, die Innenstadt zu besuchen, könnten den Gewerbetreibenden helfen, die äußerst schwierige Situation zu meistern.

Die Hilfe für Marktbeschicker und Standbetreiber sei notwendig, damit auch in Zukunft Feste und Veranstaltungen in gewohnter Weise stattfinden können. FW-Fraktionsvorsitzender Hans Stachel unterstreicht die Dringlichkeit des FW-Antrags mit dem Hinweis, dass „für einige Gewerbetreibenden die Situation bereits sehr angespannt ist und jeder Tag zählt.“

Mit freundlichen Grüßen

Hans Stachel

Fraktionsvorsitzender Stadtratsfraktion FREIE WÄHLER