Aktuelles
An zusätzlichem Platz für die Ingolstädter Stadtverwaltung führt nach Überzeugung der FW-Stadtratsfraktion kein Weg vorbei. Obwohl die zentralen Ämter und Behörden schon jetzt auf vier Standorte – Altes Rathaus, Neues Rathaus, Technisches Rathaus und Soziales Rathaus – verteilt sind, muss die Stadt ständig neue Räume anmieten, um die wachsende Zahl der Beschäftigten unterbringen zu können. Dies verursacht zum einen hohe Kosten für Miete, zum anderen erschwert es die Zusammenarbeit und Kommunikation innerhalb der Verwaltung. Bürgerfreundlich ist diese Aufsplitterung außerdem auch nicht. Es liegen bereits Vorschläge vor, die über die Innenstadt verteilten Ämter in einem weiteren Verwaltungsgebäude zusammenzufassen. Die Freien Wähler halten es aber für den falschen Weg, sich bereits in diesem frühen Stadium der Überlegungen auf ein bestimmtes Gebäude zu konzentrieren. Vielmehr muss an erster Stelle eine Bedarfsanalyse stehen, die klärt, wie groß der zusätzliche Raumbedarf der Stadtverwaltung überhaupt ist. In einem zweiten Schritt kann dann untersucht werden, ob es möglichst zentral gelegene Gebäude gibt, die für die Verwaltung geeignet sind. Als Alternative muss nach freien Grundstücken gesucht werden, die für einen Neubau in Frage kommen. Zusätzlich fordert die FW-Fraktion, dieses fünfte Verwaltungsgebäude so vorausschauend zu planen, dass nicht nach ein paar Jahren der Platz schon wieder knapp wird.
Peter Springl, Fraktionsvorsitzender
(für die FW Stadtratsfraktion)