Aktuelles
„Es ist eine Schande . . .“, „durchsichtiges Manöver . . .“: Die Reaktionen der Leserbriefschreiber im DK auf den Stadtratsbeschluss, am 3. Oktober den Innenstadtgeschäften einen verkaufsoffenen Feiertag einzuräumen, sind verheerend.
Wir wissen natürlich, dass diese Meinungsäußerungen nicht repräsentativ sind, aber sie sind ein Hinweis darauf, was viele Bürgerinnen und Bürger von diesem Aktionismus halten. Die tatsächlichen Probleme werden damit nicht gelöst: uneinheitliche Ladenöffnungszeiten und zum Teil unattraktive Geschäfte. Die Sanierung der Fußgängerzone, die von den FW gefordert wird, kann zumindest die Rahmenbedingungen verbessern.
Verkaufsoffene Sonntage sind nicht die Lösung. Wir lehnen sie ebenso ab wie den verkaufsoffenen 3. Oktober, der gegen unsere Stimmen beschlossen wurde. Wir sehen darin eine Missachtung des gesetzlichen Feiertags und einen Angriff auf dessen soziale Funktion als Tag der Familie. Die Begründung, die Versorgung der Bevölkerung müsse gewährleistet sein, ist lächerlich.
Wie dieses Vorhaben die komplette Zustimmung der CSU finden konnte, ist mir schleierhaft.
Hans Stachel
stellv. FW Vorsitzender