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Die Gastronomie im Ingolstädter Freibad – wie gestern im Stadtrat verabschiedet - hält die FW-Stadtratsfraktion zwar für notwendig, aber in dieser Form nicht für sinnvoll.
Zweifel bestehen vor allem am Vorschlag, die vorhandene Gastronomie mitsamt dem als Baudenkmal eingestuften Pavillon zum angegebenen gedeckelten Kostenrahmen von 1,185 Mio € netto zu sanieren. Beinhaltet soll ein Plattformlift sein, um zumindest den Anschein der Barrierefreiheit zu erwecken.
Die Freien Wähler haben deshalb versucht, die Entscheidung über die künftige Gastronomie im Freibad nochmals zurückzustellen. Eine Versorgung der Freibad-Besucher von der benachbarten Gastronomie im Schutterhof aus sollte noch geprüft werden.
Die hohen Sanierungskosten, die in einem eklatanten Missverhältnis zu den zu erwartenden Pachteinnahmen stehen, sind bereits aus den vorgelegten Unterlagen mit vielen Unwägbarkeiten belastet. Die Freien Wähler gehen daher davon aus, dass der Kostendeckel nicht ausreichen wird.
Es wäre daher naheliegend gewesen, den benachbarten Schutterhof in die Überlegungen einzubeziehen, zum Beispiel durch die Öffnung eines Zugangs vom Freibad aus.
Der Pavillon wäre auch ohne Gastronomie zusammen mit der Sonnenterrasse nutzbar.
Peter Springl, Fraktionsvorsitzender